17. Oktober 2017

 
Regio 144 AG
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Erste Kofferumsetzung bei „Regio“-Fahrzeug

Alter Koffer auf neuem Fahrgestell: Der „aufgefrischte“ Rettungswagen Nummer 5 der Regio 144.

3. Mai 2015

Seit wenigen Tagen hat die Regio 144 AG ein ganz besonderes Einsatzfahrzeug in Betrieb: einen neuen und doch alten Rettungswagen (RTW). Die Lösung dieses sprachlichen Widerspruchs: Der mittlerweile fünf Jahre alte Kofferaufbau des allerersten RTW der heutigen Einheitsflotte, des Wagens mit der internen Nummer 5, ist auf ein neues Fahrgestell „umgepflanzt“ worden.

Erneuerung nach 250‘000 Kilometern

Für diese sogenannte Kofferumsetzung war der „5-er“ zehn Wochen ausser Dienst. Rund die Hälfte dieser Zeit verbrachte der Wagen bei der deutschen Sonderfahrzeugbauerin Fahrtec GmbH. Dort wurde der Koffer vom Fahrgestell, das 250‘000 Kilometer auf dem Buckel hat, getrennt, überholt und dann auf ein neues Fahrgestell – wieder einen „Sprinter“ von Mercedes Benz – gesetzt.

Ökonomisch und ökologisch sinnvoll

Die Umsetzung kostet die „Regio“ gegen 200‘000 Franken und bringt ihr einen praktisch neuen Rettungswagen. Hätte man das Fahrzeug als Ganzes ersetzen müssen, wäre das 100‘000 Franken teurer gekommen.

Doch nicht nur finanziell zahlt sich die Umsetzung aus, sondern auch ökologisch: einerseits verfügt der neue alte RTW nun über einen schadstoffarmen Motor der jüngsten Generation, andererseits wird ein ganzer, grosser Fahrzeugaufbau, der bei einer Neubeschaffung einfach weggeworfen worden wäre, wiederverwendet. Vorteile, die dafür sorgen, dass auf die Umsetzungs-Premiere bei der Regio 144 weitere solche Aktionen folgen dürften.

Wer einmal in Ruhe einen solchen neuen alten Rettungswagen ansehen möchte, kann das am 29. und 30. Mai in Bern tun. Dort ist das „Regio“-Fahrzeug am Schweizer Kongress für Notfallmedizin am Stand der Mahler GmbH ausgestellt.

 
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